Innenschau (2018)

Sie sehen wie Heilige aus. Ihre Blicke gehen nach Innen. Es sind Gesichter der Selbstvergessenheit, wie man sie tausendfach in  U-Bahnen, Büros und Parks unserer Welt gesehen hat. Diese wenig beachteten Momente der Muße, wo wir den Blick schweifen lassen und uns in Tagträumen wiederfinden. 

Es sind Pausen der Geschäftigkeit, wo nichts Produktives passiert. Nach kapitalistischen Wertmaßstäben hat die Muße ebendeshalb keinen Wert. Selbst Freizeit wird heute konsumiert und somit kapitalismustauglich gemacht. Muße hingegen, die ein großes Maß an Selbstgenügsamkeit voraussetzt, wird als „Faulheit" geächtet, die keine Produktivität generiert. 

Doch ist das wirklich der Fall? Studien unterstützen die Vermutung, dass Nichtstun die Kreativität stärkt und Stress abbaut.

„Innenschau" ist ein Loblied auf die Muße im Alltag. Löcher in die Luft zu starren und tagzuträumen, ist eine universelle menschliche Praxis, die einfach anzuwenden ist und sich für eine menschenfreundlichere Welt einsetzt.

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"An Maria Noisternig war vor allem das unglaubliche Engagement beindruckend, mit der sie unsere Bilder (IKB Kommunalbetriebe) in Szene gesetzt hat. Nichts konnte ihr Begeisterung während der stundenlangen Fotosessions bremsen."

Martina Kaspar, Technikerin bei den Innsbrucker Kommunalbetrieben

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