Dia de los Compadres, Senca, Peru 2012

Ein großer Teil der Bevölkerung Perus lebt immer noch in extremer Armut. So sind viele Menschen auf Subsistenzwirtschaft angewiesen, um überleben zu können. Im Februar 2012 besuchte ich das kleine Dorf Senca das sich oberhalb von Cusco an die gewaltigen Andenhänge schmiegt. Es liegt auf etwa 3500m und besteht aus einer Handvoll Lehmhäuser. Wenn es regnet, werden die unbefestigten Straßen zu einer zähen Schlammasse. Warmwasser gibt es keines. Eines Tages traf ich bei einem Spaziergang eine kleine Prozession.

Bei der Zeremonie anlässlich des "Dia de los Compadres" wird ein Kreuz geweiht, das in der Höhe der Kartoffeläcker aufgestellt wird, eine Zeremonie, die die Kräfte der Natur für eine gute Ernte gnädig stimmen soll. Gleichzeitig fällt das Fest in die Zeit des Karnevals, was von den Menschen zu ausgelassenem Feiern und Tanzen genützt wird.

"Ich wußte gar nicht wie stärkend es ist, ein Portraitfoto von sich zu haben, auf dem man sich so richtig gut gefällt!"

Johanna Weisshuhn, Kunsttherapeutin und Anthropologin

Alle Rechte vorbehalten Maria NoisternigImpressumPartnerLogInAGBDownload

no-img